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Rheinkultur ist friedlich eingeschlafen

Nach mittlerweile 29 Jahren Rheinkultur und unzähligen schönen Momenten kann man die Pressemitteilung des Veranstalters Rheinkultur GmbH nicht lesen, ohne die eine oder andere Träne zu vergießen.

Man kann den Veranstaltern absolut keinen Vorwurf machen, dass sie mit der Zeit müde geworden sind. Sie übernahmen 2003 das Festival vom Bonner Rockmusiker e.V und kämpften immer wieder mit den hohen Kosten des Festivals. Durch Ihre kreativen Ideen, wie zuletzt die Rheinkultur Retter Aktion, konnte am 02.07.2011 das letzte Rheinkultur Festival statt finden.

Aber die Rettung ist leider nur für kurze Zeit gewesen, denn es fanden sich auch weiterhin keine Großsponsoren, die dem Festival unter die Arme griffen. Stattdessen wurden  gerade nach dem Loveparade Unglück die Auflagen immer strenger und damit stiegen auch die Anforderungen an Sicherheit, Security, öffentlichen Nahverkehr usw. Die Kosten sind dadurch explodiert.

Die Frustrationsgrenze wurde spätestens erricht, als es 2011 zu Fanausschreitungen auf der Hip Hop Bühne gekommen ist.

Pressemitteilung:
“Am Wochenende fand in Bonn zum 29. Mal das Festival “Rheinkultur” mit 160.000 Besuchern statt. Blieb es auf dem übrigen Festivalgelände überall friedlich, kam es vor der HipHop-Bühne leider zu einem unschönen Zwischenfall. Zunächst beschloss “Rheinkultur”-Boss Jan Schmidt in Abstimmung mit der Polizei, den gerade laufenden Auftritt der Favorites abzubrechen und das weitere Programm abzusagen. Vor der Bühne hätten “rivalisierende Gruppen” eine sehr aggressive Stimmung geschürt und angefangen zu randalieren, so Schmidt in einer Presseerklärung. Laut der Polizei waren die Randalierer teilweise “stark alkoholisiert”. Die Lage vor der Bühne sei so angespannt gewesen, dass man den Auftritt von Favorite habe unterbrechen musste, erklärte Schmidt weiter.

In der Unterbrechung habe man versucht, die Situation zu deeskalieren – vergeblich. Anstatt wie aufgefordert den Platz vor der Bühne zu räumen, wurden die Fans noch aggressiver. Gegen 19.30 entschloss sich die Festivalleitung, alle weiteren Auftritte auf der HipHop-Bühne abzusagen, darunter den Gig von Haftbefehl, der als nächstes dran gewesen wäre.”

Auch wenn wir den Entschluß 2012 kein Rheinkultur mehr auszurichten bedauern, wünschen wir den Veranstaltern von Rheinkultur alles Gute und bedanken uns für die schöne Zeit.

Hier noch mal die komplette Pressemitteilung

comments

6 Responses to “Rheinkultur ist friedlich eingeschlafen”

  1. Bääm on November 11th, 2011

    Schade!

    Aber auch ich möchte mich der anschließen und mich vielmals für die wirklich schönen Zeiten in der Rheinaue bedanken. Ich würde mir wünschen das man die schönen Auftritte in Erinnerung hält und nicht die prügelnden möchtegern Gangster !

    Vielen Dank und viel Glück beim nächsten Projekt !

  2. Frank on November 11th, 2011

    Tja Bonn,

    erst den Bundestag, jetzt Rheinkultur. Super gemacht !!! Weiter so und Ihr habt bald nicht mal mehr ne Kirmes.

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